Erlebnisbericht eines Teilnehmers

Durch Matsch und Dreck für einen guten Zweck

Der 3. Juni 2012, ein Sonntag, war ein sehr regnerischer Tag. Als ich aufwachte hat es so geregnet, dass ich am liebsten den ganzen Tag geschlafen hätte. Doch meine Mutter sagte: "Raus aus dem Bett!“. Ich war aber noch so müde. Doch dann erinnerte ich mich wieder, dass heute der Sponsorenlauf für das Kinderhospiz war. Der Kinderhospizverein ist ein Hilfseinrichtung für Kinder mit unheilbaren Krankheiten. Bei dem Sponsorenlauf geht es darum, so viele Kilometer wie möglich zu laufen, weil für jeden Kilometer Geld von Firmen an die Hilfseinrichtung bezahlt wird, was den Kindern zugutekommt.

Ich sprang aus dem Bett und putzte schnell meine Zähne. Wir frühstückten so schnell wir konnten, sonst würden wir uns verspäten. Wir mussten noch meinen Klassenkammeraden mitnehmen, denn er wollte auch mitkommen. Nachdem wir ihn abgeholt hatten, trafen wir uns mit unserer Klasse 5 E (Bachmann / Meeßen) in der Schule am Lehrerparkplatz. Es kamen leider nicht alle, aber viele. Das hat mich sehr gefreut. Auf dem Weg fuhren wir die ganze Zeit meiner Lehrerin Fr. Meeßen hinterher.

Als wir am Sponsorenlauf ankamen, hat es sehr stark geregnet. Meine Mutter sagte: "Zum Glück habt ihr eure Regenjacken angezogen.“ Zuerst mussten wir unsere Startnummern abholen. Dann gingen wir mit unserer Klasse zu einem großen Zelt und warteten bis es los ging. Die Laufstrecke führte um einen kleinen See mit Enten drauf. Dann war es so weit. Ein Mann sagte durch einen Lautsprecher: “Meine Damen und Herren, Kinder und Jugendliche, erstmals seit ihr herzlich willkommen zum Sponsorenlauf. Vielen Dank auch an euch, dass ihr uns, dem Kinderhospizverein, helfen wollt." Dann zählte der Mann bis drei und sagte: “Auf die Plätze, fertig, los“. In dieser Zeit zerschnitt eine Frau das Startband und alle liefen los. Mein Klassenkamerad sprach die ganze Zeit mit mir, doch dann passierte es: Er rutschte aus. Er war voller Matsch und Dreck und er war so nass, dass alle dachten, er hätte unter einer Dusche gestanden. Als wir unsere letzten Runden zu Ende gelaufen waren, rief meine Mutter uns zusammen. Wir mussten schon nach Hause, weil wir komplett nass waren. Zum Glück hatten wir noch eine alte Decke im Kofferraum, die wir ins Auto gelegt haben, um es nicht nass zu machen.

Als wir nach Hause kamen, nahm ich ein heißes Bad, weil meine Mutter Angst hatte, dass wir uns erkältet hatten. Während ich baden war, machte meine Mutter das Essen. Ich habe mich so satt gegessen, dass nichts mehr in mich reinpasste. So konnte ich den grässlichen Regentag weiterhin genießen. Ich wurde auch nicht krank, wahrscheinlich weil es für einen guten Zweck war.

Erlebnisbericht von Edi Sayler (5 E)
Schueler 1

Schueler 2